Ich hatte recht begeistert geschrieben von einem Festival in Dublin (Einfach erstaunlich / Just amazing! und The God Journey » Friends, and Friends of Friends). Ich selbst war nicht dabei, sondern habe nur diesen Podcast gehört. Inzwischen habe ich mir die Geschichte der Geschwister in Dublin (Laying it All Down in Dublin) angehört (18 MByte MP3-Datei).
Faszinierend, erstaunlich, hörenswert … OK! Es hat mein Herz berührt! Wie ich in einem Kommentar geschrieben habe: „Und alles, wo ich dieses Leben in Ihm (in Jesus) entdecke und davon lernen kann, begeistert mich!“
Eine Gemeinde, die vor ca. 25 Jahren all das ablegte, was sie bis dahin als Gemeinde erlebten und lebten: Sonntagsgottesdienste, Leiterschaftsrollen, … Ja! Es gibt sie immer noch! Die Menschen, die sich hin und her in den Häusern treffen! Gemeinde wird gelebt im Miteinander, in den Beziehungen zueinander!
Wie gern würde ich diese Nachfolger Jesu auch einmal persönlich kennenlernen und zusammen mit meiner Familie dort für zwei oder drei Wochen einfach nur mitleben.







Hallo Guido,
ich habe mich allmählich auch an Wayn Jacobsen gewöhnt, er leistet einen wichtigen Beitrag für die Hausgemeindeszene. Interessant ist auch, dass Keith Smith immer wieder begeistert von ihm erzählt. Ein Mal war er mit ihm und mit vielen anderen Leitern und Leuten zusammen während einer Konferenz beim Mittagessen in einem Restaurant. Einige Leiter wollten mit Wayne tief geistliche Gespräche über Hausgemeinde führen. Aber leider unterhielt sich Wayne mit einem Nichtleiter sehr interessiert über dessen Alltag und Familie ganz angeregt. Die anderen Leiter waren ein wenig sauer darüber. Ja, so gehts. Jeder hat auch seinen Auftrag, und seinen Stil, den er beizutragen hat.
ric
Hallo Richard,
Du hast geschrieben:
Einige Leiter wollten mit Wayne tief geistliche Gespräche über Hausgemeinde führen. Aber leider unterhielt sich Wayne mit einem Nichtleiter sehr interessiert über dessen Alltag und Familie ganz angeregt. Die anderen Leiter waren ein wenig sauer darüber.
Wenn ich diese Sätze jetzt so lese, könnte man meinen, die beiden hätten kein wichtiges tiefes geistliches Gespräch … und dass ein Gespräch unter Leitern wichtiger wäre. Richard, ich weiß, dass Du Wayne in seiner Art stehen lassen kannst, was Du in Deinem Kommentar auch deutlich sagst.
Aber mir tut diese “Unterscheidung” von Seiten der Leiter einfach nur weh.
guido
Zu meinem Kommentar fehlt natürlich der Unterton und die Mimik, vielleicht wäre ein Hervorheben etwa so “tief geistliche Gespräche” noch zum richtigen karikaturesken Verständnis notwendig gewesen.
Das ist doch normal, dass die Unterscheidung in “geistlich” und “alltäglich” oder privat bei den meisten Christen so gemacht wird.
Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass dir das “wehtut” ?
Mich fordert es heraus und beflügelt meinen Auftrag zum Lehren.
JA! Wir zwei sind wirklich verschieden! Und das ist gut so! … dass ich auch mal etwas mit anderen Augen sehe … herausgefordert durch Dich
Warum mir das weh tut?
Weil ich selbst erfahren habe, wie solches Unterscheiden Menschen verletzt hat. Ich habe selbst zu denen gehört, die Menschen aus einem falschen Leiterverständnis heraus verletzt und unter Druck gesetzt haben. Ich bin Gott dankbar, dass da in den letzten Jahren Versöhnung und innere Heilung stattgefunden hat.
Gerade vor ein paar Tagen hat ein Freund mir von seinen Erlebnissen diesbezüglich erzählt. Und auch hier verspüre ich einen gewissen Schmerz … oder besser: Trauer … Du kannst es aber auch gerne ein “mit-leiden mit Geschwistern” nennen (wie steht es doch im Neuen Testament: “…wenn ein Glied leidet, dann leiden alle Glieder mit!).
lg, guido