… auf engl. Its Not What We Must Do… dort stellt jemand die Frage:
Wie bekomme ich mehr von Jesus (und da stecken noch eine Menge anderer Fragen hinter dieser einen — welche sich erübrigen würden, wenn ich meinen Retter besser kennen würde)? Es ist, als ob ich so oft um diesen Berg gegangen bin und meine Spur bereits soooo tief ist, dass ich nicht mehr über den Rand sehe — das muss unbedingt ein Ende haben!
Auch ich frage mich immer wieder, wie ich näher an Jesus herankomme und meine Beziehung zu ihm intensiver gestalten kann! Ja, ich habe mir die Frage gestellt: “Was muss ich tun, um das zu erreichen?” … Inzwischen bin ich an dem Punkt, wo ich sage: “Ich muss nichts … aber auch gar nichts … leisten oder vorweisen, denn Jesus verweigert mir ja seine Beziehung nicht! Ich weiß, dass er gerne mit mir zusammen ist, und er wünscht sich nichts mehr, als dass unsere Beziehung tiefer und intensiver wird!”
Die Antwort von Wayne Jacobsen hat mich darin nur mehr bestätigt:
Deine Frage ist zwar schnell gestellt, aber man kann nicht einfach so schnell darauf antworten. Leider fehlt mir der Kontext, um Dir eine spezifische Antwort für Deine Situation zu geben. Es können viele Gründe sein, warum Du Dich so fühlst, als ob Du in einem Tiefen Graben rund um den Berg gehst, und ich habe keine Idee, was bei Dir die Ursache ist.
Aber die einfachste Antwort würde sein: Verlasse den Graben! Was immer es ist, was Du zu tun versuchst … Du hast gemerkt, dass es nicht funktioniert! Deshalb scheint es das beste zu sein, wenn Du aufhörst all das zu tun, was immer Du auch versuchst, um Gott näher zu kommen.
Erinnere Dich an den reichen jungen Mann, der Jesus frage: “Was muss ich tun, um …?” Er bekam eine interessante Antwort. Um die Sache kurz zu machen … es ist meine Überzeugung, dass Jesus versuchte, ihm zu sagen, dass die Lösung nicht in seinem Tun (Anm.: bzw. in seiner Leistung) liegt: “Was bei Menschen unmöglich ist, das ist möglich bei Gott!” Es geht um Gottes Tun nicht um unseres.
Wenn Du also morgens aufwachst, dann frage Vater, dass Er sich Dir zu erkennen gibt, dass Er sich Dir bekannt macht. Was auch immer er in Dein Herz gibt, folge Ihm! Versichere Dich, dass es von Ihm ist und nicht die religiösen Stimmen der Vergangenheit, Du müsstest erst noch irgendetwas oder irgendjemandem genügen. Wenn Du nichts von Ihm hörst, mach Dir keine Sorgen darüber. Bleib einfach dabei, Ihn zu fragen! Er mag es für nötig halten, einige Dinge in Dir zu entwirren, während Seine Person deutlicher für Dich zu erkennen wird. Das ist vergleichbar mit einem Tanz, den Er führt. Dein Teil ist es, flexibel zu sein und Ihm zu folgen, während er Dich an der Hand nimmt und mit Dir durchs Leben tanzt. Ja, Ich sehe, dass das frustrierend unpraktisch klingt, aber ich versichere Dir, dass dies nicht der Fall ist. Auf diese Art arbeitet Vater an seiner Beziehung zu uns. Er will, dass wir in allem erkennen, dass es nicht unsere Anstrengung ist, mit der wir seine Gegenwart verdienen, sondern schlicht unsere Bereitschaft in dieser Welt einfach sein Kind zu sein. Wenn es einen Monat dauert, sogar ein Jahr oder mehr, verzweifle nicht. Er arbeitet tiefer an Dir, als Du es zur Zeit siehst. Du wirst zur rechten Zeit ein Fest feiern und Dich über die Früchte dieses Weges freuen.
Lieber Bruder! Frage Ihn, dass Er dies in Dir vollbringt. Lerne, Dich in der Realität zu entspannen, dass seine Liebe dies für Dich mehr ersehnt, als Du es für Dich selbst wünscht. Er ruft uns dazu auf, weiter zu fragen, weiter zu suchen, weiter anzuklopfen … und das ist genug für Ihn, all das in uns abzubrechen, was Ihm widersteht — unsere Ängste, unsere Zweifel, unsere Scham, die egoistischen Bedürfnisse und unser Drang etwas leisten zu müssen — und er wird die Tür seines Herzens und seines Hauses weit öffnen und uns empfangen.
Wann immer ich eine Distanz von seiner Realität (Gegenwart) fühle, folge ich diesem Rat und entdecke, dass ich irgendwie, irgendwo meinen Blick mehr auf meine Bemühungen gerichtet hatte, als auf Seine Gnade und Liebe. Und in der Schlichtheit von Ruhe und Hingabe komme ich neu zum Leben in seiner Gegenwart.
Ich hoffe aufrichtig, dass Dir diese Worte helfen. Vielleicht brauchst Du einen Bruder, der Dir hilft in Deinem eigenen spezifischen Prozess, und der Dir hilft zu erkennen, was in Dir selbst vorgeht und was Vater gerade in Dir tut. Wenn dies jetzt nötig sein sollte, dann wird er auch dafür sorgen.
Ja! Mit einem wachen Verstand und im Hören auf Ihn unterwegs sein! Zu erkennen, wie Er ist, und wie Er mich annimmt und verändert. Das zu tun, was Er mir zeigt. In den Beziehungen zu Leben, die Er mir vor Augen führt. Und so Schritt für Schritt mit Ihm gemeinsam durchs Leben gehen … so lerne ich Ihn immer mehr kennen und komme ihm näher.
Es geht nicht um das Befolgen von christlichen Regeln oder christlicher Ethik. Es geht um eine lebendige Beziehung zum Vater! Das verändert mein Leben mehr, als es Regeln und gute Ratschläge je tun könnten.







Danke für diesen Beitrag und auch für die Homepage. Habe gerade den zweiten Beitrag dort gelesen und bin angetan von dieser Einfachheit, Klarheit und Friedlichkeit. Der Herr segne dich!
Bin gespannt was sonst noch auf diesen Seiten ist.
Einen lieben Gruß,
Uli
Hallo Guido !
Ein wichtiger Punkt ist :
Du kannst gar nicht mehr von Jesus bekommen wie du schon hast.
Vor allem kannst du dir seiner Liebe absolut sicher sein -
das ist die Grundlage unserer Beziehung zum ihm – seine Liebe zu uns.
Durch Offenbarung und Erkenntnis die sein uns innewohnender Geist bewirkt,
wirst du immer mehr entdecken,das er bereits in dir wohnt und ein Bewusstsein dieser Wahrheit entwickeln. Hier dürfen wir bitten und er wird geben.
Es geht hier gar nicht um deine Gefühle und deinen Verstand,
denn diese können viel erzählen.
Darauf können und sollen wir uns nicht verlassen..
Es geht in diesen Fragen einzig und allein um Wahrheit welche die Lügen
in unserem Denken offenbar macht und besiegt so wie die Liebe
die Furcht vertreibt.
Was sagt die Wahrheit zu dieser Frage und welche Antwort gibt sie dir ?
An der Wahrheit die uns das Wort Gottes vermittelt,müssen sich unsere Gedanken
und Gefühle messen. Seine Gedanken und Wege sind so viel höher..
Jesus sagte :
“Ihr werdet die Wahrheit (sein Wort ist die Wahrheit)
erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen”.
und …. den Geist der Wahrheit senden der euch in alle Wahrheit leitet ..
Ich habe das Evangelium – die gute Nachricht ganz neu entdecken dürfen und
entdecke sie noch immer. Je mehr Offenbarung ich davon bekomme wie gut
diese Wohlkunde wirklich für mich persönlich ist und was sie alles beinhaltet ,
desto froher und freier werde ich.
Es ist wirklich so – Er hat schon alles getan , er hat es vollbracht.
Wir können und müssen/sollen nichts mehr dazu tun.
In und durch ihn sind wir vollendet worden. Allein sein Werk ist es.
Alles andere ist Legalismus und tote Werke – Religion.
Diese Botschaft bringt die religiösen Leute auf die Barrikaden – damals so wie heute -
Aber sie ist wahr. Wir sind vollkommen angenommen in ihm und durch ihn und sein einmaliges und für immer gültiges Opfer. Halleluja !
Ist jemand in Christus,ist er eine neue Schöpfung – siehe neues ist geworden.
Du bist mit Christus gestorben und mit ihm auferstanden.
Du bist von oben geboren – dein innerer Mensch ist ganz neu geworden und kann nicht mehr sündigen. Die Veränderung des äußeren Menschen geschieht durch die Erneuerung des Sinns. Hier wird durch Erkennen und Annehmen der Wahrheit das sichtbar gemacht was am inneren Menschen schon zur Realität geworden ist – Die neue Schöpfung.
Es liegt wirklich nicht daran das wir mehr tun müssen um mehr von ihm zu bekommen,
sondern wir dürfen erkennen was wir alles in und durch ihn sind und haben.
Mir fällt auf,dass es zur Zeit weltweit zwei große
und wichtige Wiederherstellungen gibt -
Das Evangelium und die Gemeinde, seine Braut. Danke Jesus !
Ich lege dir zum Thema “Christus in dir” dieses Buch ans Herz -
es ist sehr Befreiend :
The Rest of the Gospel: When the Partial Gospel Has Worn You Out
Ich bin so dankbar für Bücher dieser Art .
Habe mir auf deine Empfehlung hin gleich mal the Shack bestellt -
bin schon gespannt.
Liebe Grüße
Michael aus Minden (wir haben uns in Fulda kurz kennen gelernt)