Heute las ich einige Gedanken, die mein Herz berührten:
… Je länger ich mit Jesus lebe, je länger ich Gott im Gebet suche, desto mehr nimmt mein Bedürfnis ab, Überlegungen anzustellen, mir Gedanken zu machen, Einsichten, Bekenntnisse und Gebete zu formulieren und aufzuschreiben. Je älter ich werde, desto wichtiger wird es mir, IHM zu begegnen, und das geschieht in der Tiefe des Herzens, ohne viele Worte, einfach im Dasein vor IHM, im geistigen Blickkontakt mit dem ewigen DU.
… Ich bin dankbar für diese Entdeckung. Ich muss mir nicht Gebete ausdenken, ich muss mir nicht geistliche Gedanken über einen Text „machen“. Gott ist da, und ich bin auch da. Das genügt. Wenn mir ein Anliegen aufs Herz fällt, darf ich es natürlich sagen, so zu Gott sprechen, wie es mir eben ums Herz ist. Aber die Stille Zeit unterliegt keinem inneren Leistungsdruck mehr. „Bildlos dem Bildlosen nahen“, so hat es ein Mönchvater aus der Wüste genannt. Auch ohne gedankliche Bilder, nur Auge in Auge mit dem Ewigen, der die Liebe ist.
… der tägliche Versuch lohnt sich, Gott auf diese Weise zu suchen – Gott, und nicht meine frommen Gedanken und Erkenntnisse. … Es fehlt mir nichts.
Br. Franziskus Joest
aus Gnadenthaler Impulse
Briefe an die Freunde der Jesus-Bruderschaft
Der ganze Text «Die „Stille Zeit“» kann in der PDF-Datei der Gnadenthaler Impulse (Ausgabe vom Frühjahr 2010) auf den Seiten 4 und 5 nachgelesen werden.







Spricht mir aus dem Herzen. Aber beim Nachdenken bin ich mit meiner IQ-Ausstattung eh nicht begünstigt
… und ich muss nichts produzieren oder irgend ein Soll erfüllen, um Gott zu genügen! … kein religiöser Druck, sondern entspannt in einer Beziehung mit dem Einen!